Brennholz für den Kamin: Die fünf besten Sorten

Im Winter wird viel Brennholz für den Kamin gekauft. Zählen auch Sie zu den Glücklichen, die mit einem Kamin oder Kaminofen für wohlige Wärme und schöne Atmosphäre im Haus sorgen? Dann sollten Sie unbedingt auf die Qualität des Brennholzes achten, damit Sie nicht Ihr Geld verheizen. Wichtig ist, dass das Holz ausreichend abgelagert und trocken ist. Nadelhölzer, Pappel, Weide oder Erle haben einen niedrigen Brennwert.

Feuer in schwarzem Kaminofen. Davor ein Korb mit Brennholz für den Kamin.
Das lodernde Kaminfeuer von hochwertigem Brennholz schafft angenehme Wärme in Wohnräumen.

Warum ist der Brennwert wichtig?

Dieser Wert teilt mit, wieviel Energie beim vollständigen Verbrennen des Holzes freigesetzt wird. Je höher der Brennwert ist, desto besser ist das Holz für den Kamin. Berechnet wird der Brennwert oft pro Raummeter (rm).

Raummeter – das Handelsmaß für Brennholz

Ein Raummeter bezeichnet einen Quader von Rundhölzern, mit einem Meter Länge, die auf einer Fläche von 1m x 1m mit einer Höhe von 1m aufgestapelt werden. Im Brennholz-Handel ist dies ein häufig verwendetes Maß. Auch dem Begriff Festmeter werden Sie beim Kauf von Brennholz für den Kamin hören. Ein Festmeter Brennholz meint einen Würfel von 1m x 1m x 1m aus massivem Holz. Im Gegensatz zum Raummeter handelt es sich nicht um aufgestapeltes Holz, sondern um einen massiven Block. Der Festmeter ist ein rein mathematischer Wert.

Pelletofen mit lodernden Flammen. Davor Holzscheite und Pellets. Brennholz für den Kamin.
Es müssen nicht immer nur Holzscheite sein. Kombinationsöfen lassen sich mit Scheitholz und Pellets befüllen.

Das beste Brennholz für den Kamin

  1. Eiche: Eichenholz besitzt einen Brennwert von 2100 kWh/rm. Zudem verbrennt es relativ langsam. Deshalb gilt das Holz als perfektes Brennholz. Allerdings ist es für viele nicht das Lieblingsholz für offene Kaminfeuer, da es kein besonderes Flammenbild zeigt und einen ganz eigenen Geruch verströmt. Die Ursache dafür ist der vergleichsweise hohe Anteil an Gerbsäure. Die verursacht beim Verbrennen einen speziellen Geruch.
  1. Buche: Die Rotbuche ist in unseren Wäldern weit verbreitet. Ebenso wie die Eiche, besticht die Buche mit einem Brennwert von 2.100 KWh/rm. Ihr Holz ist als Brennholz für den Kamin ausgesprochen beliebt. Denn Buchenholz verbrennt leise ohne Knackgeräusche oder Funkenflug. Dafür glüht das harte Holz intensiv und langanhaltend.
  1. Robinie: Ebenso wie Eiche und Buche hat dieses Holz einen Brennwert von 2.100 KWh/rm. Der Vorteil von Robinienholz ist, dass es schon nach kurzer Lagerung trocken ist. Allerdings lässt es sich schwer entzünden. Doch brennt es erst einmal, punktet Robinienholz mit einer langanhaltenden Glutbildung.
  1. Esche: Auch diese Holzart zeichnet sich mit einem Brennwert von 2.100 KWh/rm aus. In offenen Kaminen kommt das bemerkenswerte Flammenbild des Holzes besonders zur Geltung. Es schafft eine warme, gemütliche Atmosphäre. Da es ebenso wie die Buche nicht harzig ist, entsteht beim Verbrennen kaum Funkenflug.
  1. Birke: Selbst wenn Birkenholz nur einen Brennwert von 1.900 KWh/rm besitzt, ist es als Brennholz für den Kamin geeignet. Die Rinde ist ideal zum Anzünden. Birkenholz brennt schnell und verbreitet sofort Wärme. Birkenholz besticht beim Verbrennen mit einer schönen, bläulichen Flamme. Außerdem enthält das Holz ätherische Öle, die einen behaglichen Duft verbreiten.

 

Ein Kommentar

  1. Ein Bekannter beschäftigt sich gerade mit dem Ofenbau. Da er mehr von seinem eigenen Holz verheizen möchte, anstatt es zu verkaufen, dürfte ihn das auch interessieren. Da er einen hohen Bestand an Birken hat, ist sein Holz recht begehrt.

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