Durch die aktuelle Corona Pandemie mussten viele Angestellte ihren Schreibtisch tauschen und arbeiten nun am heimischen Küchentisch. Aber auch die schnell voranschreitende Digitalisierung ermöglicht, dass immer mehr Mitarbeiter ortsunabhängig arbeiten. Mittlerweile sind einige Teams sogar über verschiedene Kontinente verteilt.

Arbeiten Sie auch im Homeoffice? Dann kennen Sie bestimmt die täglichen Tücken des Alltags, die routiniertes, strukturiertes Arbeiten schwer machen – besonders wenn Sie Arbeit, Haushalt und Kinder unter einen Hut bringen müssen. Um entspannt alle Aufgaben zu planen und zu erledigen, benötigen Sie eine große Portion Selbstmanagement. Wer jetzt verzweifelt auf den Papierberg und den Terminkalender auf den Schreibtisch starrt, kann aufatmen. Denn Selbstmanagement kann man üben und lernen.

Warum ist Selbstmanagement wichtig?

Im beruflichen oder privaten Alltag fällt es nicht immer leicht diszipliniert zu bleiben. Oftmals wird die persönliche Motivation schnell ungewollt und negativ beeinflusst. Selbstmanagement im Homeoffice hilft Ihnen dabei, dennoch effizient und zielführend zu arbeiten.

Aufgaben sammeln, eigene Prioritäten setzen und die Motivation beibehalten – Selbstmanagement ist umfassend. Doch diese Kompetenz ist wichtig, damit Sie Ihre gesetzten Ziele trotz äußerer Einflüsse und Störungen erreichen.

Im folgenden Artikel verraten wir, wie Sie Ihr Selbstmanagement effizient gestalten und somit Zuhause produktiv und zufrieden arbeiten können.

10 Tipps für Motivation und Disziplin im Homeoffice

1. Selbstmanagement im Homeoffice: eine eigene Morgenroutine entwickeln

Ein durchgeplanter Morgen lässt Sie neue Motivation für den bevorstehenden Arbeitstag schöpfen. Wenn Sie Ihren Tagesbeginn schon am Abend bewusst planen und vorbereiten, schenkt Ihnen das vorausschauende Selbstmanagement morgens wertvolle Zeit – denn mithilfe einer feststehenden Routine müssen Sie nach dem Aufstehen keine Zeit mehr mit Überlegungen verschwenden, welche Aufgaben noch zu erledigen sind. Außerdem werden Sie sehr viel zufriedener sein, wenn alles nach Plan läuft und Sie Ihre Aufgaben nach Ihren Vorstellungen abarbeiten. Es entsteht das Gefühl von Produktivität und Sie starten mit besserer Laune in Ihren Arbeitstag.

2. Bringen Sie sich in Arbeitsstimmung

Für viele Arbeitnehmer klingt diese Vorstellung im ersten Moment ungewöhnlich. Doch wer die Jogginghose gegen eine Jeans eintauscht, verleitet seinen Kopf dazu, effektiver die Heimarbeit zu erledigen. Sie sollten sich morgens so zurechtmachen, als würden Sie einen völlig normalen Arbeitstag in Ihrer Firma verbringen. Somit bereiten Sie sich körperlich und auch geistig auf einen produktiven Arbeitstag vor.

3. Aufgeräumter Arbeitsplatz

Eine aufgeräumte Arbeitsumgebung ist ebenfalls von großer Bedeutung. Unordnung belastet Sie unterbewusst und führt zu störenden Denkblockaden. Herrscht Chaos am Schreibtisch, ist kaum jemand in der Lage konzentriert die Arbeit zu erledigen. Am besten nehmen Sie sich gleich morgens täglich ein paar Minuten Zeit, um Ihren Arbeitsplatz aufzuräumen und somit Ihre Produktivität zu steigern. Zusätzlich können Sie Ihren Arbeitsplatz nach Ihren Wünschen schön gestalten und dekorieren – dann lassen sich noch besser und zufriedener Ergebnisse erzielen.

Ein Schreibtisch mit einem Kaffee, einer Tastatur, einem Handy und einem Notizbuch. Mittig liegt ein Schreibblock mit der Aufschrift "Homeoffice" (Selbstmanagement im Homeoffice).

4. To-Do-Listen erstellen

Bei der Erstellung von To-Do-Listen können Sie sich entscheiden: morgens den aktuellen Tag planen oder abends den bevorstehenden Tag organisieren. Eine To-Do-Liste hilft Ihnen dabei, die eigenen Gedanken zu ordnen und herauszufinden, welche Aufgaben wann wirklich wichtig oder dringend sind. Somit behalten Sie alles Wichtige und Ihre persönlichen Ziele im Blick. Ist ein Punkt der Liste erledigt, wird dieser von der Liste gestrichen. Probieren Sie es aus – es wird Ihnen ein gutes Gefühl verleihen.

Ein Schreibtisch mit einem Kaffee, einer Tastatur, einem Handy und einem Notizbuch. Mittig liegt ein Schreibblock mit der Aufschrift "Homeoffice" (Selbstmanagement im Homeoffice).

5. Selbstmanagement für den beruflichen und privaten Alltag – Arbeitszeiten und Pausen klar definieren

Gerade Zuhause fällt es oftmals schwer sich auf das Homeoffice zu konzentrieren, wenn noch der Hausmüll rausgebracht werden muss oder die Spülmaschine darauf wartet ausgeräumt zu werden. Daher ist es umso wichtiger, die genauen Arbeits- und Pausenzeiten zu definieren, um weiterhin konzentriert arbeiten zu können. Sie sollten Ihren Tag unbedingt vorher deutlich strukturieren: Homeoffice, Freizeit und Haushalt. Vor allem sollten Sie die regelmäßigen Pausen nicht vergessen! Ansonsten wird Ihre Produktivität zunehmend abnehmen und die Konzentrationsfähigkeit sinken.

6. Stimmungsaufheller

Ein gemeinsames Foto mit Ihrer Familie, oder ein Bild von Ihrem nächsten Reiseziel – integrieren Sie kleine Stimmungsaufheller oder Inspirationsquellen an Ihren Arbeitsplatz. Oder wie wäre es mit einem leckeren Tee oder Kaffee zwischen zwei Punkten auf der To-Do-Liste? Diese kleinen Helfer schenken Ihnen eine Extra-Portion Motivation und gute Laune.

Selbstmanagement im Homeoffice: eine Tasse Kaffee, verziert mit einem Muster aus Milchschaum.
Kleine Stimmungsaufheller verleihen die benötigte Portion an Energie und Motivation.

7. Gesunde Snacks für Zwischendurch

Apropos Stimmungsaufheller! Gesunde Snacks zwischendurch sind gut für Ihren Körper, da sie diesen mit wichtigen Vitalstoffen versorgen. Doch auch Ihre Kreativität und Produktivität werden durch diese kleinen Highlights deutlich gesteigert – denn hungrig lässt es sich nicht gut denken!

8. Kommunikation mit den Arbeitskollegen

Wenn Sie von Ihrem Zuhause aus arbeiten, sollten Sie darauf achten, dennoch regelmäßigen Kontakt zu Ihren Kollegen aufrechtzuerhalten. Die Gefahr ist groß, dass das Gemeinschaftsgefühl verloren geht, wenn für sich allein im Homeoffice gearbeitet wird. Wie wäre es mit regelmäßigen Skype-Meetings oder Telefonaten mit Ihren Arbeitskollegen? Dieser wichtige Austausch lässt sich super in bestehende Routinen einbauen und steigert zusätzlich die Motivation.

Selbstmanagement im Homeoffice: eine Frau sitzt vor einem offenen Laptop und skypt mit mehreren Leuten.
Der regelmäßige Austausch zwischen Arbeitskollegen ist von besonderer Wichtigkeit, damit das Gemeinschaftsgefühl bestehen bleibt und gemeinsame Ziele erreicht werden können.

9. Regelmäßiges Lüften

Ein gesunder Luftaustausch ist ebenfalls für Ihre Produktivität wichtig. Mehrmals täglich die alte Raumluft durch frische und sauerstoffreiche Luft auszutauschen bewirkt Wunder und macht den Kopf frei für neue Ideen!

10. Am Ende des Arbeitstages den Arbeitsplatz wieder aufräumen

Wenn Sie Ihre Schreibtischschicht geschafft haben, sollten Sie auch bewusst ein Arbeitsende finden. Bauen Sie ein kleines Aufräum-Ritual am Ende Ihres Arbeitstages ein, damit Sie auch wissentlich in Ihren Feierabend starten können. Verstauen Sie die verwendeten Materialien wieder an ihren vorgesehenen Platz, somit ist Ihr Arbeitsplatz wieder für den nächsten Tag aufgeräumt und Sie können erneut in einen produktiven Arbeitstag starten!

Fotos: AdobeStock_maglara, AdobeStock_Photographee.eu, AdobeStock_hanksforbuying, AdobeStock_chayathon2000, AdobeStock_ fizkes

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