Ein Glas, ein Standmixer und jede Menge Rohkost – mehr braucht es nicht, um eine köstliche und gesunde Mahlzeit zu zaubern. Grüne Smoothies liegen im Trend und sind richtig gesund. Die cremigen Drinks liefern Antioxidantien und viel Energie durch Fruchtzucker und Ballaststoffe – und sind deswegen kein Getränk, sondern wie ein Snack zu genießen.

Ein grüner Smoothie im Glas vor seinen Grundzutaten wie Brokkoli, Paprika, Gurke, Salaten und Kräutern
Grün, grün, grün sind alle meine Zutaten: Brokkoli, Paprika, Gurken, Salate und Kräuter bilden die Grundlage für grüne Smoothies.

Zutaten selbst ziehen

Wer nicht nur den Smoothie frisch zubereitet, sondern auch einige der Zutaten im Beet, auf der Terrasse oder dem Balkon selbst anbaut, hat pure Gesundheit im Glas. Salate wie Ruccula oder Lollo Bianco werden jetzt ausgesät und lassen sich den Sommer über Blatt für Blatt ernten. Feldsalat-Saat kommt im Spätsommer in die Erde und liefert während der kälteren Jahreszeit Blätter mit zartnussigem Geschmack.

Grüner Smoothie im Glas und mit grün-weiß gestreiftem Strohhalm
Ein grüner Smoothie pro Tag ersetzt einen Snack und liefert reichlich Energie.

Samen-Mischungen in Tüten gibt es in beinahe jedem Supermarkt. Der Nachteil: Entweder Sie kaufen nur eine Sorte und bauen beispielsweise Ruccula in großen Mengen an. Dann haben Sie jedoch nicht mehr die Vielfalt, die für Smoothies doch eigentlich so typisch ist. Oder Sie kaufen mehrere Sorten, entnehmen jeweils einen Samen und ärgern sich, dass Sie die übrigen nicht nutzen. Für mehr Abwechslung im Glas empfehlen wir spezielle Samen-Mischungen, die bereits unterschiedliche Wildkräuter und Salatsorten enthalten und kinderleicht im Balkonkasten oder Kübel angepflanzt werden können. Eine Handvoll der stets nachwachsenden Blätter und wenige ausgewählte Zutaten liefern bereits alles, um täglich Rohkost gesund zu genießen – nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter.

Eine Idee ist auch, jeweils eine Jungpflanze pro Sorte aus der Gärtnerei zu holen und zu Hause weiter zu pflegen. Achtung: Passen Sie gut auf die zarten Grünpflanzen – ob gekauft oder gesät – auf, denn Blattläuse lieben frische Salate und Kräuter. Und die schmarotzenden Insekten gehören ganz sicher nicht in Ihren Smoothie.

Rezept für feurigen, grünen Smoothie

Für alle, die es etwas schärfer mögen, haben wir folgendes Rezept parat:

Zutaten:
  • 200 g gemischte Salate und Kräuter
  • 1 Bund Radieschen mit Blättern,
  • 1 Salatgurke
  • 1 Avocado
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 TL Wasabi
  • 200 ml Orangensaft
Zubereitung:

Salate, Gurke, Radieschen und das Grün waschen, in grobe Stücke teilen. Avocado aufschneiden, entkernen und das Fruchtfleisch zusammen mit den anderen Zutaten in den Mixer geben. Neben Wasabi, dem Zitronen- und Orangensaft passt auch nach Belieben ein Spritzer Balsamico-Essig dazu. Die Zutaten pürieren und sofort genießen.

Rezept für grünen Frucht-Smoothie

Auch Obst wie Bananen oder Mangos passen hervorragend ins Glas und versüßen harmonisch die Rezeptur:

Zutaten:
  • 125 g Blattspinat
  • 4 Bananen
  • 1 Mango
  • ca. 300 ml Wasser
Zubereitung:

Bananen und Mango schälen, in grobe Stücke teilen und zusammen mit dem gewaschenen Blattspinat im Mixer pürieren. Nach und nach das Wasser bis zur gewünschten Konsistenz zugeben. Sie können hier auch experimentieren und das Wasser durch Apfelsaft oder Kokosmilch ersetzen.

Bananen, Mango, Pomelo und Avocados sind eine fruchtige Ergänzung für grüne Smoothies.
Avocados und Obst wie Bananen, Mango oder Pomelo versüßen grüne Smoothies ganz natürlich und gesund.

Kaufen? Wenn´s sein muss…

Selbst gemacht ist bei Smoothies immer die beste und kostengünstigste Variante. Aber wenn es schnell gehen soll und Sie sich einen grünen Smoothie beim Einkaufen mitnehmen möchten, sollten Sie folgende Kriterien beachten:

  • mindestens 50% Obst- oder Gemüseanteil
  • kein zugesetzter Zucker
  • keine Zusatzstoffe

Ob gekauft oder selbst gemacht: Smoothies sind für den sofortigen Verzehr gemacht und sollten nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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